Aufruf des Drehbuchautorenverbandes VDD

Im Zuge der Vertragsgestaltung zwischen dem ZDF und dem Verband der Drehbuchautoren (VDD) kam es zu einem Eklat, da viele Autoren nicht mit den ausgehandelten Vertragsbedingungen einverstanden waren. Diese Autoren, die sich in der Initiative Norau zusammengeschlossen haben, haben bereits mehrere Anläufe unternommen den Vertrag nachträglich zu ändern.

 

Um die Lage zu entspannen, bittet der VDD nun um Mithilfe der Autoren, was die weitere Vertragsgestaltung mit den Sendern betrifft. Autoren, die derzeit in Verhandlungen mit Sendern stehen oder bereits für diese arbeiten sollen sich beim VDD zu melden, damit der Verband aktuelle Entwicklungen und die tatsächlichen Bedingungen der Autoren berücksichtigen kann.

 

Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des VDD.

Drehbuchcamp der MFG

Wie jedes Jahr veranstaltet die Film- und Medienförderung des Landes Baden-Württemberg ein Drehbuchcamp in Freiburg. Dieses Jahr steht vor allem der zielgenaue Positionierung von Stoffen und Anpassungen an Sendeplätze und sonstige Vermarktungsmöglichkeiten im Zentrum des auf 3 Tage angesetzten Drehbuchcamps.

Zeitpunkt des Drehbuchcamps in Freiburg i. Br. ist der 16.-18. Mai 2013.

 

Für Autoren aus Baden-Württemberg gibt es auch in diesem Jahr die Möglichkeit sich für ein Stipendium der MFG zu bewerben, wodurch die Teilnahmegebühren übernommen werden. Einsendeschluss für das Stipendium ist der 15. März.

 

Mehr Informationen auf den Seiten der MFG.

Silberner Bär für das Beste Drehbuch an Jafar Panahi

Die 63. Berlinale ist ihrem Ende entgegen gegangen und am Samstagabend wurden die Goldenen und Silbernen Bären verlieren.

 

Dramaworks gratuliert deswegen dem iranischen Autoren und Regisseur Jafar Panahi zu dem Silbernen Bären für seinen Film "Pardé".

 

Der im Iran verfolgte Künstler hat trotz Arbeitsverbot seinen Film fertig gestellt, der auf der Berlinale gezeigt werden konnte. Neben dieser außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte, zeichnet sich der Film vor allem auch dadurch aus, dass er nicht nur die Situation der verfolgten Künstler im Iran porträtiert, sondern auch Schein und Sein der (Film-)Welt thematisiert.

 

Ein Silberner Bär für einen mutigen Film eines mutigen Autoren.